Segen bringen, Segen sein!

Sternsinger aus dem Dekanat Esslingen-Nürtingen zu Besuch im Landratsamt


Sternsinger sind Anfang des Jahres in allen Orten des Landkreises unterwegs und brachten am Donnerstag den Segen auch ins Landratsamt.

Die Sternsingergruppen aus Leinfelden-Echterdingen, Aichtal-Grötzingen und Oberbohingen wurden zusammen mit der BDKJ Dekanatsleitung, Dekanatsreferentin Gabriele Greiner-Joop und Dekanatsjugendseelsorgerin Eva Pfänder von der ersten Landesbeamtin Dr. Marion Leuze-Mohr und Sozialdezernentin Katharina Kiewel im Landratsamt empfangen. Mit dem Kreidezeichen „20*C+M+B+17“ bringen Mädchen und Jungen in den Gewändern der Heiligen Drei Könige den Segen „Christus segne dieses Haus“ zu den Menschen und sammeln für Not leidende Kinder in aller Welt.



In diesem Jahr weisen die Sternsingerinnen und Sternsinger auf die Situation von Kindern und Jugendlichen hin, die mit ihren Familien unter den Folgen des Klimawandels leiden. Extreme Regenfälle und Dürren bedrohen oder zerstören die Ernten und damit die Lebensgrundlage von Kleinbauern in Afrika und Asien.

Mit den Spendengeldern unterstützt das Kindermissionswerk „Die Sternsinger“ im aktuellen Beispielland Kenia ganz konkret Landwirtschaftsprojekte, die die Wasserversorgung für Mensch und Tier sichern oder bodenschonende Pflanzen einsetzen, die mit den veränderten klimatischen Bedingungen zurechtkommen. Zudem unterstützen die Sternsinger Bildungsinitiativen in Schulen und Kindergärten.
Doch nicht nur die Kinder in Turkana im Nordwesten Kenias profitieren vom Einsatz der kleinen und großen Könige in Deutschland. Straßenkinder, Aids-Waisen, Kindersoldaten, Mädchen und Jungen, die nicht zur Schule gehen können, Flüchtlingskinder, die in Kriegs- und Krisengebieten oder ohne ein festes Dach über dem Kopf aufwachsen – Kinder in rund 100 Ländern der Welt werden jedes Jahr in Projekten betreut, die mit Mitteln der Aktion unterstützt werden.

Bei der letzten Sternsingeraktion kamen bundesweit 46,2 Millionen Euro zusammen. Die Sternsinger aus dem Dekanat Esslingen-Nürtingen konnten dazu 364.000 Euro beitragen.