Auf dem Weg...

Die Emmaus-Jünger erkennen Jesus


by_friedbert_simon_pfarrbriefservice

Zwei Jünger sind von Jerusalem unterwegs nach Emmaus. Die Stimmung ist gedrückt, die Mienen ernst, das Gespräch und die Fragen gehen hin und her. Beide sind niedergeschlagen, müde, enttäuscht über das, was sie mit Jesus, dem erwarteten Messias, erlebt haben...



Wir kennen das: Traurigkeit, Wut, Entsetzen, Leere nach dem Tod von Menschen. Warum ist das passiert? Wo war Gott? Wie soll es weitergehen?

Unerkannt gesellt sich Jesus zu den beiden Wanderern dazu. Er geht mit ihnen. Er fragt die zwei nach dem, was sie beschäftigt, was sie so niederdrückt.

Diese Gegenwart Gottes dürfen auch wir wahrnehmen. Auch in unserem Zweifeln, Trauern, Suchen und Fragen ist Gott da - zuhörend und mitfühlend...

Und Jesus gibt ein deutliches Zeichen. Er setzt sich mit den Wanderern zu Tisch, nimmt Brot, segnet es und teilt das Brot mit ihnen. In diesem Zeichen erkennen die beiden Jesus. Es ist, als ob Jesus ihnen die Augen und das Herz geöffnet hat. Denn nun kehren die beiden gestärkt - voller Hoffnung und Lebensmut - zurück nach Jerusalem.

Vielleicht erkennen auch Sie im Teilen des Brotes Jesus...
Vielleicht werden auch Ihnen die Augen und das Herz geöffnet in der Begegnung mit Gott...
Vielleicht sind auch Sie empfänglich dafür, dass Gott Sie auf Ihrem Weg stärken und ermutigen möchte...

Wenn Sie möchten, lesen Sie nach im Lukus-Evangelium Kapitel 24.