Kirche an vielen Orten im Dekanat



Der Prozess „Kirche am Ort - Kirche an vielen Orten gestalten“ ist ein lokaler Prozess. In der Regel ist er auf der Ebene der Seelsorgeeinheiten angesiedelt.

Ziel dieses pastoralen Entwicklungsprozesses ist es, für die Menschen und mit den Menschen das Evangelium glaubwürdig in Wort und Tat zu verkünden. Diesem Ziel sind wir als Kirche verpflichtet – dazu ist Kirche da. Es gilt, immer wieder neu zu überlegen und zu entscheiden, wie wir diesem Auftrag gerecht werden können. Dazu dient der Prozess.

Deshalb

  • stellen wir uns diesem Auftrag und überlegen, wie wir Kirche sein wollen
  • nehmen wird die Situation in unseren Seelsorgeeinheiten wahr – aufmerksam, ehrlich und wertschätzend
  • tun wir das, was wir können und wofür wir brennen
  • blicken wir auf die Vernetzung mit allen, die sich im Sinn des Evangeliums für eine bessere Welt einsetzen und weniger auf den Strukturerhalt der Gemeinde
  • gestalten wir so Schritt für Schritt die Kirche der Zukunft

In unserem Dekanat sind bereits viele Seelsorgeeinheiten mit dem Entwicklungsprozess gestartet – andere werden später einsteigen.

 


Prozess konkret - Eindrücke aus den Seelsorgeeinheiten

An dieser Stelle berichten wir über die Erfahrungen, Experimente, Entscheidungen und Erkenntnisse der Kirchengemeinden im Prozess.


Treffen der kroatischen Pastoralräte „Kirche am Ort – Kirche an vielen Orten gestalten“



„Gemeinschaft im Gottesdienst ist für unsere Gemeinde etwas ganz Zentrales“ und „Kirche soll Menschen heute verstehen und sie berühren“. Zwei Gesprächsrunden zur Frage, was uns an Kirche und Gemeinde wichtig ist und welche Ideen wir zu Kirche und Gemeinde in der Zukunft haben, standen im Mittelpunkt eines Treffens zur Kirche am Ort – Kirche an vielen Orten gestalten. Die Pastoralräte der vier kroatischen Gemeinden unseres Dekanates (Kraljica Mira, Filderstadt; Blaženi Alojzije Stepinac, Esslingen; Blaženi Ivan Merz, Nürtingen und Sveti Nikola Tavelić, Kirchheim) waren am Dienstag, 9. Mai 2017 dazu eingeladen. Die Idee war im Prozessteam Dekanat entstanden, in dem auch Zeljko Galic, Pastoralreferent in den kroatischen Gemeinden von Nürtingen und Kirchheim, mitarbeitet. Der diözesane pastorale Entwicklungsprozess zielt darauf, ein gemeinsames Pastoralkonzept für die Seelsorgeeinheit zu erstellen. Dazu müssen alle Akteure der Seelsorgeeinheiten an einen Tisch – auch die VertreterInnen der Gemeinden Katholiken anderer Muttersprache. Gemeinsam - darauf wies Dekanatsreferentin Barbara Strifler ausdrücklich hin - bedeutet nicht, das Eigene aufzugeben. Für die kroatischen Gemeinden sind Sprache und Tradition ein wichtiges Gut. Vielmehr geht es darum, das Eigene in die Seelsorgeeinheit einzubringen, mit den je eigenen Fähigkeiten und Möglichkeiten Kirche am Ort zu gestalten. Der liturgische Beginn des Abends trug ebenso wie die mitgebrachten Köstlichkeiten dazu bei, dass ein weiteres Stück kroatisch-deutsche Kirchengemeinschaft wachsen konnte.

Für Herbst ist ein Treffen mit den italienischen Pastoralräten in Planung.


Gesprächsforum zu Kirche am Ort


Was läuft in den Gemeinden der Seelsorgeeinheiten gut, wo gibt es Verbesserungsbedarf und wo sind Vernetzungen möglich? Diesen Fragen ist die Seelsorgeeinheit Neckar-Aich bereits in der ersten Phase des Prozesses nachgegangen. Um darauf in der zweiten Phase tragfähige Antworten zu finden, waren zum Gesprächsforum am 18. März 2017 mehr als 60 TeilnehmerInnen aus der Seelsorgeeinheit, den evangelischen Kirchengemeinden, den bürgerlichen Gemeinden und aus verschiedenen Organisationen und Hilfswerken gekommen.

Bereits im ersten Jahr des Prozesses hatten sich vier Personengruppen herauskristallisiert, für die es besonderer Angebote bedarf – Kinder/junge Familien, Jugendliche, Senioren und Flüchtlinge. Zu diesen Themen wurde beim Gesprächsforum in Gruppen gearbeitet, wobei die vier Haltungen (Wertschätzen, Lassen, Erwarten und Vertrauen) die Struktur und den Rahmen bildeten: In jeder Themengruppe wurde beleuchtet, was in der Seelsorgeeinheit bereits an Angeboten für die einzelnen Gruppen vorhanden ist (Wertschätzen). Es wurde überlegt, ob es Angebote gibt, die vielleicht nicht mehr „zeitgemäß“ oder verzichtbar sind (Lassen). Dabei wurde schnell klar, dass man auf die meisten Angebote nicht verzichten möchte, dass einige aber auch Kooperationspartner brauchen, um weiter bestehen zu können. Im nächsten Schritt wurden Wünsche, Träume, Ideen und Visionen gesammelt (Erwarten) und besprochen, welche Partner mit ins Boot geholt werden könnten (Vertrauen).

Die Überlegungen und Ideen wurden schließlich dem Plenum vorgestellt, wobei deutlich wurde, wie wunderbar die bunte Mischung der TeilnehmerInnen sich in der Vielfalt der Ideen widerspiegelte. Wie wichtig es ist, die jeweiligen Menschen in ihrer Lebenswirklichkeit abzuholen, wie hilfreich es ist, gute und stabile Netzwerke zu knüpfen und wie notwendig gute Kommunikation ist, wurde von allen Gruppen betont.

Angedachte Ideen sind für Jugendliche eine Taizé-Fahrt, projektbezogene Arbeit als Einsteigerangebote, regelmäßige Hilfsangebote (z. B. Sprachhilfe) und eine Kooperation der Seelsorgeeinheit im Bereich des Zeltlagers, das die Kirchengemeinde Neckartenzlingen anbietet. Im Bereich Kinder und Familien wurde eine stärkere Beteiligung der Kinder im Gottesdienst gewünscht, spirituelle Angebote für Eltern, aber auch, dass Kirche außerhalb der Gottesdienste diakonisch sichtbar sein soll. Für geflüchtete Menschen ist eine sichtbare Kirche wichtig, die auch in Alltagssituationen begleitet, beispielsweise bei der Arbeitssuche. Auch für Senioren soll Kirche positiv erlebbar sein. Dazu gehört, dass sie besonders in schwierigen Situationen Begleitung anbietet. Weitere Angebote für die jüngeren Senioren sowie eine Umfrage sind geplant.

Alexandra Flamm, Mitglied im Prozessteam, Kirchengemeinderätin


Wenn Kirche an vielen Orten eine gemeinsame Idee verwirklicht - Gründung des Fairtrade-Fördervereins Hochdorf e.V.



Wer hätte im Juli 2016 daran gedacht, dass man in Hochdorf einen Fairtrade-Förderverein gründet -  und das nach so kurzer Zeit?

Da war zunächst das Interesse der Breitwiesenschule: An der Panoramaschule in Plochingen hatte ein Unterrichtsprojekt zum Thema Fairtrade, eine Kooperation der Dekanatsbeauftragten für Kirche und Schule, Nicole Schmieder, und der Kolpingfamilie Plochingen, stattgefunden. Dieses Projekt sollte nun auch in Hochdorf durchgeführt werden – und Uwe Schorsch von der Kolpingsfamilie sagte zu.

Da man bei über 40 Schülerinnen und Schülern für die Aufsicht bei den Spielen und beim Brotaufschneiden zum Frühstück sicherheitshalber mehr Personal einsetzt als Lehrer zur Verfügung stehen, holte Uwe Schorsch als früherer Gemeinderat sich natürlich Unterstützung bei den Freien Wählern. Das wiederum hatte zur Folge, dass die Freien Wähler sich für eine weitere Entwicklung des Fairtrade-Engagements in Hochdorf einsetzten. Der notwendige Gemeinderatsbeschluss wurde beantragt und eine Fairtrade-Steuerungsgruppe berufen. Diese konnte erfolgreich arbeiten, weil sie unter anderem auch von den Kirchen unterstützt wurde.

Am 07.02.2017 konnte diese Fairtrade-Steuerungsgruppe in Hochdorf vor einer akzeptablen Besucherzahl über die Entwicklung der Fairtrade-Bewegung in Hochdorf informieren und die Bedeutung des Fairen Handels darstellen; am 21.02.2017 fand die Gründungsversammlung mit 24 Beitrittserklärungen statt.

Uwe Schorsch, der auch Mitglied des Dekanatsrats ist, stellte eine Satzung vor, die von den Mitgliedern beschlossen und mit Unterschriften bestätigt wurde.

Zum Vereinsvorsitzenden wurde Gerhard Rast gewählt und zu seinem Stellvertreter Uwe Schorsch. Finanzvorstand wurde der Filialleiter der Kreissparkasse, Ivor Kaiser. Die weiteren Vorstandsämter bleiben vorerst vakant, weil bei der nächsten Mitgliederversammlung weitere neu eintretende Mitglieder die Gelegenheit haben sollen, im Vorstand die Vereinsarbeit zu gestalten.

Musikalisch aufgelockert wurde die Versammlung durch die Band NOVA der Ministranten der Seelsorgeeinheit Neckar-Fils. Und der nächste Schritt ist schon geplant: In der Kirchstraße soll ein Fairtrade-Laden eröffnet werden – vielleicht schon im April!


Zu neuen Ufern


Die Seelsorgeeinheit Hohenneuffen hat zum 1. Advent 2016 mit dem Entwicklungsprozess „Kirche am Ort – Kirche an vielen Orten gestalten“ begonnen. Eine wichtige Etappe dabei war die Klausur des Kirchengemeinderats
St. Nikolaus von der Flüe, Frickenhausen
vom 13. bis 14. Januar 2017.

„Was hat unsere Gemeinde geprägt – wo kommen wir her?“ – „Wo wollen wir als Gemeinde hin – welches Bild von Kirche lockt uns dabei?“ waren die Leitfragen bei dieser Klausur. Angeregt durch den Bibeltext Mk 6, 45 – 56 (Der Gang Jesu auf dem Wasser) wurde deutlich, dass der pastorale Entwicklungsweg durchaus auch mit Anstrengungen verbunden sein wird, dass ein Rudern gegen den Wind nicht ausbleiben wird. Die Perspektive, dass Jesus auf dem ganzen Weg dabei ist, kann Hoffnung und Energie geben.

Eine Gemeinde, die um ihren Auftrag weiß und ihn lebt, kann Menschen anziehen. Sie kann aber auch zulassen, dass Menschen an anderen Orten dem Evangelium begegnen. Der wichtigste und glaubwürdigste Ort ist jede und jeder von uns!

In der Seelsorgeeinheit 12 wird „die Überfahrt zu neuen Ufern“ nun weiter geplant und erarbeitet werden.


Kirche an vielen Orten - Sternsingen to go auf der Straße und in den Läden der Esslinger Innenstadt


Meistens zum Abschluss der Sternsingerzeit gehen sie so richtig raus: Sternsinger, die sich trauen, in der Öffentlichkeit der Innenstadt unterwegs zu sein. Sternsinger, die ansprechbar und sichtbar sind für alle, die sie bisher verpasst haben. Am Samstag, 7. Januar war es morgens wieder soweit. Eine große Sternsingergruppe aus der Esslinger Pliensauvorstadt war über den Wochenmarkt, in den Läden und Cafés und im Freien über die Esslinger Fußgängerzonen unterwegs. Bezeichnend für diesen Morgen war das Schild eines Marktbeschickers am Wochenmarkt: "Liebe Kunden, heute ist es bitterkalt - wir kommen nicht ..." Nicht so die Sternsinger - die kamen, sangen und brachten ihre Segenswünsche. Das Ergebnis: In 25 Läden und Cafés waren wir willkommen. Sicher Hunderte von Passanten, Gästen und Kunden wurden erreicht: 688,33 € waren der Beitrag zum Gesamtergebnis. Besonders in Erinnerung bleibt den Beteiligten sicher das gemeinsame Singen mit einem Wohnsitzlosen und das Teilen des Vespers mit ihm. Das Motto der Sternsinger "Segen bringen - Segen sein" war hier mit Leben gefüllt.

Andreas Hable, Zweiter Vorsitzender der Kirchengemeinde St. Elisabeth, Esslingen-Pliensauvorstadt


Experimentierfelder gefunden in Leinfelden-Echterdingen


Einmal jährlich treffen sich die Kirchengemeinderäte von Echterdingen und Leinfelden zu einer gemeinsamen Sitzung. Nach der KGR-Wahl im Frühjahr 2015 fanden wir uns im Oktober 2015 zu einer ersten, gemeinsamen Klausurtagung in Rottenburg zusammen. Dort ging es für uns los mit dem Prozess namens „Kirche am Ort – Kirche an vielen Orten gestalten“. Jetzt, ein Jahr nach dem Startpunkt, trafen wir erneut turnusgemäß zu einer gemeinsamen Sitzung im November 2016 zusammen. Aus dem Prozessteam heraus haben wir Experimentierfelder gebildet für konkrete Maßnahmen in unseren Gemeinden. Diese Experimentierfelder sind „Kirchengemeinderat“, „Feste“, „Gottesdienste“ und „Jugend“. Bis zum Anfang des nächsten Jahres werden wir innerhalb dieser Felder über neue Formen und Formate entscheiden. Wie das Wort schon sagt, werden wir experimentieren – behutsam, aber mit Mut. Experimentieren heißt, dass Scheitern und somit die Rückkehr zum Bisherigen möglich sein kann. Es kann aber auch zeigen, dass wir auf dem richtigen Weg sind und mehr in der Lebenswirklichkeit aller Menschen wirken. Die Gemeinde wird durch ihre Beteiligung oder ihr Feedback über Erfolg oder Misserfolg bestimmen. (Thomas Feldhege)


Eine Predigtreihe im Advent zu den geistlichen Haltungen


gibt es an den Adventssonntagen in der Seelsorgeeinheit Guter Hirte – Kolumban. Damit startet die Seelsorgeeinheit 10 in die erste Phase des pastoralen Entwicklungsprozesses.

Zum Nachlesen finden Sie die Predigten  hier.


Gemeinsam unterwegs - mit Leidenschaft für Gott


Unter diesem Leitwort ist die Seelsorgeeinheit und Gesamtkirchengemeinde Esslingen bereits 2014 gestartet. und hat ein gemeinsames Visionspapier erarbeitet ( http://www.stpaul-esslingen.de/app/download/17803306/Flyer+Vision.pdf). Daran knüpfen im diözesanen Prozess „Kirche am Ort – Kirche an vielen Orten gestalten“ die einzelnen Kirchengemeinden an. Jede Kirchengemeinde überlegt und berät, wie die Konkretisierung der gemeinsamen Vision für ihre Kirche am Ort aussehen kann und wo sie auf andere Orte in der Gesamtkirchengemeinde und darüber hinaus verweisen kann. Die Beratungen und Ergebnisse der einzelnen Kirchengemeinde fließen wieder in den Gesamtkirchengemeinderat zurück. Die kleinste Gemeinde „Zur Heiligsten Dreifaltigkeit“ der Gesamtkirchengemeinde hat sich dazu am Sonntag, 16. Oktober 2016 zu einer Klausur getroffen. Im Mittelpunkt stand für den Kirchengemeinderat die Frage, für welche Menschen Kirche am Ort da sein soll. Wie leben, wohnen und arbeiten die Menschen am Ort? Wo verbringen sie ihre Freizeit, wie wirkt sich die Schulsituation aus? Mit dem so gewonnenen Blick für den Lebensraum und mit einer realistischen Einschätzung der eigenen Ressourcen sind die Katholiken in der Gemeinde „Zur Heiligsten Dreifaltigkeit“ in Esslingen Zell gemeinsam unterwegs.


Die Lebenswirklichkeit der Menschen wahrnehmen


darauf legt die Seelsorgeeinheit Filderstadt ein besonderes Augenmerk. Die drei Kirchengemeinden (St. Stephanus, Bernhausen, Zu unserer Lieben Frau, Bonlanden und die kroatische Gemeinde Kraljica Mira) sind an Christi Himmelfahrt gestartet. Gemeinsam mit Gemeindeberater Wolfgang Schleicher trifft sich das Prozessteam und plant die nächsten Schritte. Um den pastoralen Entwicklungsprozess breit in den Kirchengemeinden zu verankern, liegt in den Kirchen seit Himmelfahrt ein Umfragebogen aus, der bei den Gemeindefesten aller drei Kirchengemeinden auch eingesetzt wurde:

  • Was erwarten Sie sich für die Zukunft unserer Gemeinden in der Seelsorgeeinheit?
  • Was wünschen Sie sich für Ihre Kirchengemeinde in der Seelsorgeeinheit?

Die Rückmeldungen aus der Umfrage sind eine wichtige Grundlage der weiteren Planungen und Entwicklungen. Intensiv befasst sich das Prozessteam außerdem mit den Sinusdaten und nutzt dazu den drs-Webatlas (http://webatlas.drs.de/sinus/). Wie leben Menschen in der Kirche am Ort? Was prägt und leitet sie? Was bedeutet das für den pastoralen Auftrag einer Kirchengemeinde?

 


Faires Frühstück


Vom 7. bis 21. Juli wurde an der Breitwiesenschule in Hochdorf ein gemeinsames ökumenisches Projekt „Faires Frühstück“ im Rahmen des Religionsunterrichts durchgeführt. Die Federführung lag bei Nicole Schmieder, Beauftragte für Kirche und Schule im Dekanat Esslingen-Nürtingen, und Uwe Schorsch, Vorsitzender des Kolpingwerk-Bezirksverbands Esslingen-Reutlingen.

Am Vergleich der unfair gehandelten Banane mit der fair gehandelten Banane beschäftigten sich die Schülerinnen und Schüler damit, wie Bananen angebaut werden und unter welchen Bedingungen Kinder und Erwachsene auf den Plantagen arbeiten müssen. Daraus wurde die Bedeutung des „Fairen Handels“ abgeleitet, was inhaltlicher Schwerpunkt des Unterrichts war. Die Schülerinnen und Schüler zeigte großes Interesse am Thema.

Der Höhepunkt war am 21. Juli der Abschluss des Projekts mit einem gemeinsamen Frühstück. Dabei kamen ausschließlich fair gehandelte Produkte auf den Tisch. Ein herzlicher Dank gilt dem Fair-Trade-Handelsteam der Evangelisch-Methodistischen Kirche, das bei der Beschaffung der Produkte behilflich war und der Katholischen Kirchengemeinde sowie der Kreissparkasse und der Volksbank, die freundlicherweise die Kosten für das Projekt übernommen haben.


Start in die 2. Phase


Mit einer gemeinsamen Kirchengemeinderatssitzung der Gemeinden Maria Hilfe der Christen, Grötzingen und St. Paulus, Neckartenzlingen ist die Seelsorgeeinheit Neckar-Aich in die Zweite Phase des pastoralen Entwicklungsprozesses "Kirche am Ort – Kirche an vielen Orten gestalten", gestartet.

Begonnen hat die Seelsorgeeinheit bereits am 18. Oktober 2015 mit einer Sternwallfahrt zu den geistlichen Haltungen. Diese standen im Mittelpunkt der ersten Phase. Auf einer gemeinsamen Klausur beider Kirchengemeinderatsgremien im Februar 2016 wurde die Lebenswirklichkeit der Menschen, die auf dem Gebiet der Seelsorgeeinheit leben, in den Blick genommen und mögliche Schwerpunkte identifiziert.

An diesen wird nun in der zweiten Phase der pastoralen Profilierung weitergearbeitet.


Altkleider-Container verschönert


Die Kolpingsfamilie Plochingen- Wernau möchte Kindern und Jugendlichen das Thema eine Welt näher bringen. Dazu gehört auch die Aktion Hoffnung mit dem Sammeln von Altkleidern. Da der bisherige Container etwas abseits aufgestellt war wollten wir diesen besser präsentieren. Es wurden die Ministranten der örtlichen Kirchengemeinde St. Konrad und der Seelsorgeeinheit Neckar-Fils  eingeladen, den Container zu gestalten. Die Aktion fand am 10. und 11. Juni 2016 stattLeider hat uns das Wetter stark behindert so das die Malaktion nicht abgeschlossen werden konnte, was aber eifrig nachgeholt wurde.
Die „Minis“ sind voll begeistert ein solches Projekt mit zu gestalten. Unsere Kolpingsfamilie hat sich mit einem Vesper bei den Beteiligten bedankt.


„Lebendige Gemeinden“ – vernetzt in der Seelsorgeeinheit Neckar-Fils


Seit Ostern 2016 gibt es ein neues - ein gemeinsames Mitteilungsblatt der Kirchengemeinden Altbach, Plochingen und Deizisau. "Es ist das Ergebnis einer in den vergangenen Jahren immer enger werdenden Zusammenarbeit. (...) Durch die Vernetzung kommen viele Kompetenzen, Talente und Begabungen interessierter und engagierter Gemeindemitglieder zusammen! Wir können gemeinsam etwas auf die Beine stellen. Das erhöht die Freude an unserer Zusammenarbeit“ so formuliert es der leitende Pfarrer der Seelsorgeeinheit, Bernhard Ascher. Gemeinden als ein Ort von Kirche vernetzen sich, kooperieren und verweisen aufeinander. Das neue Gemeindeblatt der Seelsorgeeinheit Neckar-Fils zeigt, wie es gehen kann.


Zeitplan Pastoraler Entwicklungsplan

Hier finden Sie eine Übersicht des Prozesses "Kirche am Ort - an vielen Orten gestalten"
(Stand 12/2016)

 

Wann

Dekanat

SE/Kirchengemeinde

ab Jan 2017

Abrufbare Geistliche Tage

Start der Prozessteams
Kirche am Ort (B)

 

Arbeit der Prozessteams
Kirche am Ort (A)

Sa 28. Jan 2017,
14.00 - 17.00

Geistlicher Nachmittag

„Vertrauen“

 

Do 23. März 2017

Vernetzungstreffen

Vernetzungstreffen

30. März 2017, 19.30 – 21.30

Kirche am Ort – Kirche an vielen Orten und in vielen Milieus
Sinusmilieus und pastoraler Entwicklungsprozess

 

Di 09. Mai 2017,
19.30 - 21.30

Treffen der italienischen  und kroatischen Pastoralräte und pastoralen Hauptamtlichen zu KiamO

 

20. Juni 2017,
19.00 – 21.30 Uhr

„Halbzeittreffen“ derZweiten Vorsitzenden der  KGR/PaR

„Halbzeittreffen“ der Zweiten Vorsitzenden der KGR/PaR

23. Juni 2017,
18.00 – 21.00 Uhr

Gemeinde als Berghütte

 

 

Di 10. Okt 2017

Vernetzungstreffen

Vernetzungstreffen

Juli 2018

Pastoralvisitationen (A)

Abschluss mit Bericht und Visitationen Gruppe A

Arbeit der Prozessteams
Kirche am Ort (B)

2019

Pastoralvisitationen (B)

Abschluss mit Bericht und Visitationen Gruppe B

Sa 12. Okt 2019, Wernau

Prozessabschluss im Dekanat