Altkleidersammlung war ein voller Erfolg

Mit ehrenamtlichem Einsatz wurden 17,1 Tonnen Altkleider für die Aktion Hoffnung eingesammelt.

Blick in einen LKW, in dem viele Säcke mit Altkleidern zu sehen sind

Nachdem die Altkleidersammlung der Aktion Hoffnung im letzten Jahr aufgrund der schwierigen Lage am Altkleidermarkt ausgesetzt werden musste, konnte die Altkleidersammlung dieses Jahr am 10. und 11. Juli im ganzen Landkreis durchgeführt werden. Über 20 Kirchengemeinde hatten schon wochenlang davor die Säcke gesammelt.

Es waren heiße Sommertage, an denen LKW und Kleinbus durch das ganze Dekanat gefahren sind, um zahlreiche Säcke mit Altkleiderspenden einzusammeln. Mit an Bord waren verschiedene Helferteams, welche die Säcke in die Transporter einluden. 
In manchen Kirchengemeinden waren die Lagerräume schon sehr früh sehr voll, sodass in der Woche der Aktion sogar Routen umgeplant wurden, um einen reibungslosen Ablauf sicherzustellen.
Vor Ort konnten sich die Tourenteams auf die Hilfe der Ehrenamtlichen aus den Kirchengemeinden verlassen. Die Säcke wurden in Reihen weitergereicht, an einer Stelle gezählt und im LKW nach hinten geschmissen. Nach und nach füllten sich so die Transportwägen bis der LKW in Nürtingen am Samstagabend ganz vollgemacht wurde.

Nun haben wir ein Ergebnis der Sammelaktion:
Im Dekanat Esslingen-Nürtingen haben wir 17,1 Tonnen Altkleider gesammelt. Dies entspricht ungefähr 4500 Säcke. Damit haben wir das Ergebnis vergangener Aktionen deutlich übertroffen. 
Die Altkleider werden derzeit von der Firma Striebel in Langenenslingen sortiert, sodass sie für die unterschiedlichen Verwendungszwecke vorbereitet werden kann. Dies ist zum einen der Verkauf in SecondHand-Läden, aber auch das Recyclen der unterschiedlichen Stoffe, z.B. als Malervliese oder Dämmmaterial. 
Erlöse von jeweils 305€ gehen jeweils an ein Kolumbien-Projekt und an Kolping International. Außerdem wird Kindern aus finanziell schwachen Familien die Teilnahme an einer Kinderfreizeit ermöglicht.

Wir danken allen Helfer:innen in den Helferteams und vor Ort für ihre Mithilfe und ihr Engagement.

Ein großes Dankeschön auch an die zahlreichen Spender:innen!